Frieden oder Krieg? Man sollte meinen, diese bedeutende Frage entscheiden historische, politische oder psychologische Erwägungen. Doch: weit gefehlt. Wenn ein Konflikt eskaliert, stecken meist knallharte finanzielle Interessen dahinter. Um die zu durchschauen und zu erklären, bräuchte es schon jemanden, der im Finanzwesen, Geschichte, Politik, Journalismus und Philosophie gleichermaßen fit ist … so jemanden findet sich doch niemals.
Wohl! Ulrike Herrmann ist Bankkauffrau, hat Geschichte und Philosophie studiert, eine Ausbildung zur Journalistin durchlaufen und arbeitet seit 2000 als Wirtschaftskorrespondentin für die taz. In ihrem aktuellen Buch „Geld als Waffe“ dröselt sie den Zusammenhang zwischen Politik und Finanzen anhand von Beispielen auf: Wie wirkt sich Russlands wirtschaftliche Lage auf die Stabilität Europas aus? Wie konnte China zur Supermacht aufsteigen und wie passt der Konflikt mit Taiwan ins Bild? Welche Maßnahmen können wirklich dabei helfen, Frieden zu sichern?
Um diese und weitere Fragen wird sich auch ihr Vortrag drehen. Ulrike Herrmann referiert am 22. April um 19:30 Uhr im Astoriasaal der vhs (Katzgasse 7) in Konstanz. Für Diskussionen und Gespräche wird im Anschluss noch Zeit sein. Näheres zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier:





